Liebe Leser!

Zwei wichtige Wettbewerbe sind entschieden, die zusammen immerhin etwa 700 zusätzliche Wohnungen für Stuttgart bringen. Das ist immerhin in etwa ein halbes jährliches (Netto-)Fertigstellungsvolumen. 

 

Beim Gebiet Schafhaus in Mühlhausen handelt es sich um ein neues Baugebiet. Es ist richtig und wichtig, dass Stuttgart wieder maßvoll an seinen Rändern wächst. Weitere zusätzliche 200 Wohnungen schafft die SWSG, indem sie im Hallschlag dichter baut als bislang. Richtig ist auch, dass kompakte Wohnungen entstehen, denn selbstverständlich geht Innen- vor Außenverdichtung – auch wenn wir beides brauchen. Zudem helfen kleinere Wohnungen, die Klimaziele zu erreichen. In diesem Sinne dürften die neuen SWSG-Bauten gerne ein oder zwei Etagen höher werden.

 

Zwar soll die Bevölkerung bis Ende 2030 von derzeit zirka 630 000 auf knapp 640 000 Einwohner ansteigen, doch so viele Menschen wohnten bereits Ende 1962 in
Stuttgart – nur eben auf weniger Wohnfläche pro Kopf. Der Tiefstand war dann Ende 1990 mit knapp 580 000 Einwohnern erreicht. Und auch das könnte Stuttgart in einigen Jahrzehnten wieder blühen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge, die Babyboomer, in die ewigen Immobiliengründe wechseln.

 

Das heißt allerdings nicht, dass Leerstand droht, allerdings sinkende Mieten. Entweder ziehen dann Menschen aus dem Umland wieder nach Stuttgart oder die Hiesigen leisten sich größere Wohnungen. Denn Wohnen ist nun einmal ein Konsumgut.

 

Schön ist, dass wichtige Immobilienveranstaltungen wieder stattfinden. Am 20. (Vorabendevent) und 21. September beispielsweise der Immobiliendialog Region Stuttgart und vom 11. bis 13. Oktober ist die Region auf der Expo Real mit einem Stand vertreten. Wir freuen uns, Sie dort zahlreich zu treffen! 

 

 

Bleiben Sie gesund und genießen Sie den Sommer!

 

Herzlich grüßt Sie

 

Ihr Frank Peter Unterreiner, Herausgeber

 

Die aktuelle Ausgabe vom 27. Juli 2021 als PDF