Liebe Leser!

Küssen könnten wir sie für dieses Interview, unsere Kollegen von der Stuttgarter Zeitung! Im Lokalen erschienen, hat es das Zeug, der Diskussion um die Entwicklung der Stadt Stuttgart, vor allem aber der Arbeit der Stuttgarter Baubehörden neuen Auftrieb zu geben.

 

Kritisieren die Immobilienbranche oder ihre Lobbyisten, wird das abgetan als Gemeckere von Betroffenen, denen es sowieso nur um Gewinnmaximierung geht.

 

Wenn aber der katholische Stadtdekan einen „Mangel an Planungssicherheit, Koordination und Effektivität“ konstatiert und feststellt, dass die Verantwortung hin und her geschoben wird, dann hat das ein anderes Gewicht.

 

Die kurz vor Silvester veröffentlichte Schelte, in die übrigens die evangelische Seite mit eingestimmt hat, darf nicht folgenlos bleiben. Wir müssen die Ämter entbürokratisieren. Wir brauchen klare Ziele, wie wir den Wohnungsbedarf befriedigen wollen, wie sich Stuttgart im Kontext mit dem Umland entwickeln soll.

 

Das Bündnis für Wohnen reicht bei Weitem nicht aus. Es ist nicht effektiv. Teilnehmer berichten von einer Feigenblattveranstaltung. Und wir brauchen eine öffentliche Diskussion. Betroffene Bauträger und Projektentwickler müssen ihre Angst vor Repressalien ablegen und sagen, was bei den Genehmigungsprozessen nicht stimmt.

 

Ganz wichtig: Es geht nicht um Vorwürfe und Anschuldigungen. Es soll auch keinesfalls der Eindruck erweckt werden, alles sei schlecht. Es gibt Bauherren, die sind begeistert. Es gibt aber auch Bauherren, die sind frustriert. Und hier ist jeder Einzelne einer zu viel! Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu finden, besser zu werden.

 

10 Jahre Immobilienbrief Stuttgart! Am 8. Januar 2008 erschien Ihr Branchenmedium für die Metropolregion Stuttgart erstmals. Wir sagen Danke für Ihre Lesertreue!

 

 

Mit Jubiläumsgrüßen und den besten Wünschen für das noch junge Jahr!

 

Ihr Frank Peter Unterreiner, Herausgeber

 

 

Die aktuelle Ausgabe vom 16. Januar 2018 als PDF